Wenn das Leben aus den Fugen gerät

Das ue-Theater aus Regensburg war in der vergangenen Woche mit dem Stück „Schüttelfrost“ zu Gast an der Johann-Brunner-Mittelschule Cham. Das Stück, gespielt von Jessica Schilling und Ole Bosse, beleuchtete das Thema Drogen auf eine emotionale aber auch unterhaltsame Weise.

Im Rahmen der Präventionsarbeit an der Schule gibt es immer wieder gemeinsame Projekte zusammen mit dem Gesundheitsamt und der Jugendsozialarbeit. Bereits im letzten Schuljahr hatten die beiden neunten M-Klassen den interaktiven „KlarSicht-MitmachParcours“ zu Tabak und Alkohol der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchlaufen. Bei Rollenspielen, Quiz und Diskussionen konnten sich die Teilnehmenden mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und eigenen Erfahrungen einbringen.
Siegfried Urbas von Gesundheitsamt Cham und Markus Fischer als Drogenbeauftragter der Schule konnten am vergangenen Dienstag die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen zu der  60-minütigen Vorstellung in der Aula der Schule begrüßen.
Das Stück „Schüttelfrost“ wurde von den beiden Schauspielern in zwei Abschnitte aufgeteilt: Im ersten Teil wurde in unterhaltsamer Form über Drogen und Sucht im Allgemeinen aufgeklärt. Auch körperliche Abläufe, die zu Suchtverhalten führen, wurden dabei thematisiert. Im zweiten Teil stellten die Schauspieler zwei verschiedene Drogengeschichten vor. Während einmal traumatische Kinheitserlebnisse eines Mädchens zur Flucht in die Drogenwelt führten, war es bei einem jungen Mann die Suche nach dem ultimativen Kick, die in der Drogensucht endete.
In der anschließenden Diskussion hatten die Zuschauer die Möglichkeit, nachzufragen und mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen. Siegfried Urbas verwies auf die verschiedenen Angebote der Suchtberatung von Seiten des Gesundheitsamtes Cham.
Markus Fischer bedankte sich abschließend bei den Akteuren und machte deutlich, wie wichtig es sei, dass sich junge Menschen mit dem Thema Sucht und Drogen auseinandersetzen, denn nur so seien sie in der Lage, die Gefährlichkeit dieser Stoffe zu erkennen.